The Man

Behind

Die Geschichte von VDB watches ist eigentlich die des „American Dream“, da sie aber in einem Erfurter Keller startete, müsste es vielleicht doch eher „German Dream“ lauten. 2007 beschloss Stephan Obst aus einer fixen Idee heraus, vom sicheren Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit zu wechseln – in ein Metier, das er nur als großer Bewunderer und echter Uhrenfetischist kannte. Uhrmacherausbildung oder gar ein Meisterabschluss? Fehlanzeige. Alles war ihn antreibt, ist ein Traum und eine gesunde Portion Wahnsinn.

Wir bauen keinen Schmuck, sondern militärische Zeitgeber nach historischem Vorbild. Ihr Look ist einmalig.

STEPHAN OBST

Nachdem 2008 die ersten Uhren-Modelle und Versuchsreihen entstehen, wird ein Jahr später die VDB I geboren – die erste marktreife Uhr, die in Blogs und Foren heiß diskutiert wird und einige Wochen später komplett ausverkauft ist. Bis heute wurde sie nie wieder produziert und zum Bedauern vieler bleibt das wohl auch so. Auf die VDB II in 2010 folgt in 2011 die erste richtige Serienuhr: die VDB 2011 mit nur 200 produzierten Exemplaren, die sich in nur 8 Monaten komplett ausverkauft den endgültigen Startschuss für die Erfolgsgeschichte der kleinen Uhrenmanufaktur bedeutet.

Mit dem Erfolg werden auch große Uhrenhersteller und die internationale Medienwelt hellhörig, es folgen Exklusivberichte in Playboy und Focus sowie ein Jahr später, mit dem ersten Chronografen aus Bronze, der Einstieg auf den US-amerikanischen Markt. Das Jahr 2015 wird für Obst zu einem Jahr der Superlative: Das extrem robuste Modell P1070 aus der Erfurter Uhrenschmiede wird erfolgreich unter den Tiefsee-Bedingungen des Marianengrabens getestet. Sie übersteht diese Tortur unter Laborbedingungen unbeschadet und auf die Sekunde genau. Das hat vorher noch keine Armbanduhr geschafft. Der nächste große Schritt: Die Reise in den echten Marianengraben für den Guiness Weltrekord.